Berufsberatung im AVdual


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Von der Schule in die Bar – die etwas andere Art der Berufsberatung im AVdual

„Barkceeper oder Schreiner – Was will ich werden? Diese Frage stellen sich die SchülerInnen des AVdual an der Willi-Burth-Schule und fragen damit nach ihren Neigungen und nach den Möglichkeiten für ihren Einstieg ins Arbeitsleben. Angesichts der Vielfalt von Berufen und Ausbildungsmöglichkeiten brauchen die Jugendlichen dabei Beratung und Hilfe.

Die Agentur für Arbeit ist, neben den AVdual-Begleitern der Willi-Burth-Schule, für diese Unterstützung verantwortlich. Frau Lenz und Frau Vogler, Expertinnen für die Arbeitswelt, nahmen sich letzte Woche die Zeit, alle schulischen und betrieblichen Optionen, die die SchülerI:innen nach dem AVdual Jahr haben, aufzuzeigen. Ein Anfang wurde mit diesem dem Besuch der Agentur für Arbeit gemacht, weitere Beratungsgespräche im Laufe des Jahres sollen die SchülerI:innen auf ihrem Weg und in ihren Praktikasumsplätzen begleiten und im besten Falle zu einer Ausbildung führen.

Eine ganz andere Art der Berufsberatung fand mit Dany S. vor Ort an der Bar der Kleber Post statt. Zusammen mit dem AVdual-Begleiter Herr Schiener von der Ausbildungs- und Berufsförderungsstätte Albstadt e. V (ABA) ging es vor Ort auf Jobsuche. Danys Wunsch ist es, Barkeeper zu werden. Da der Beruf des Barkeepers kein Ausbildungsberuf ist, musste ein Fachmann her. Herr Müller, ein erfahrener Barkeeper, der diesen Job schon seit über 12 Jahren ausführt, hat beiden den Beruf erklärt und schmackhaft gemacht. „So ein Beruf findet abends und nachts statt“ hieß es gleich zu Beginn des Gesprächs. „Cocktails mixen ist nur ein kleiner Teil des Jobs“ war das Nächste, was die beiden überrascht hat. „Man muss ein guter Gastgeber sein, ein noch besserer Kenner von Getränken & Spirituosen und ein gekonnter Unterhalter“ waren weitere erstaunliche Infos. Auch dass sich durch diese ungewöhnlichen Arbeitszeiten das private Umfeld auf den Kopf stellt, war beiden nicht bewusst. Besser und ehrlicher hätte eine Berufsberatung nicht sein können. Dany meinte nur: Hier zu arbeiten wäre echt cool!